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Sozialprojekt in Kolumbien

Kurze Vorstellung von FUNSCRI ( Fundacion Sozial Chistiana)

Die sozial christliche Stiftung Funscri, ist eine kolumbianische Organisation die vor über 50 Jahren von der öterreichischen Franziskanerschwester Maria Herlinda Moises in Pasacaballos gegründet wurde. Im November 2006 ist Madre Herlinda in Kolumbien gestorben. Im Sinne Madre Herlindas arbeiten viele Menschen weiter in den verschiedensten Breichen wie: Bildung, Kultur, Gesundheit und Umwelt, soziale Entwicklung.

Barrio Madre Herlinda!

Anfang 2007 möchten sich Menschen auf einem Landstrich vor dem Ort eine neue Existenz aufbauen. Es sind Landvertriebene aus den verschiedensten Teilen Kolumbiens.

6. Februar 2008

Erster Versuch das Barrio durch kolumbianische Staatsgewalt zu räumen. Der Versuch scheitert am Wiederstand der Menschen.

11. Februar 2008

Zweiter Versuch das Barrio zu räumen wird von der Polizei erfolgreich durchgeführt. Ca. 1000 Menschen verlieren ihr nordürftig bebauten Unterkünfte. Alles wird mit großen Baggern dem Erdboden gleichgemacht.

Auf Intervention von vielen Menschen auch aus dem Ausland haben die Menschen des Barrio nach 3 Monaten von der Bürgermeisterin der Stadt Catagena ein Land zugesprochen bekommen auf dem sie wieder von ganz Vorne beginnen können. Inzwischen ist mit Spendengeldern aus dem gesamten Leiblachtal ein Kiosko errichtet worden.

Mit den Spenden möchten die Helfer vor Ort (Zivieldiener, Freiwillige, und Einheimische) einen Kindergarten im Barrio bauen.

Ein Leitsatz von Madre Herlinda war: Alles sei zu größeren Ehre Gottes und dem Wohle der Menschen.

1.1.2010

Das Barrio Madre Herlinde Moises strahlt Hoffnung aus. Die 178 Familien setzen sich  aus etwa  1000 Menschen zusammen. Die Mehrheit dieser sind Kinder und Jugendliche. Wasser und Energieversorgung sind in diesem Viertel nicht vorhanden. Die sozial- christliche Stiftung Funscri hat grossen Anteil, an der, dort stattfindenden, postiven Entwicklung. Selbst seine blosse Existenz  hat das Barrio Funscri zu verdanken, ohne deren Unterstützung die militärische Räumung bis zum bitteren Ende durchgeführt geworden wäre. Sehr langsam entwickelt sich eine intakte Dorfgemeinschaft, nur durch Teamarbeit können wirkliche Erfolge erzielt werden, diese Ansicht der Lage macht sich  in den Köpfen Mancher breit.

Um dem Barrio eine nachhaltige Entwicklung zu garantieren, muss verstärkt Augenmerk auf Bildung und Kultur gelegt werden. Teurer für ein Land als ein funktionierendes Bildungssystem zu finanzieren, ist es einzig und allein die Bildung zu vernachlässigen. Diese Annahme bestätigt sich zumeist erst im Rückblick der Geschichte. Wir ernten was wir säen: Um dem prognostizierten Negativ- Szenario vorzugreifen , wurden in Österreich und Deutschland, zusätzlich zu der von dortaus geleisteten moralischen Unterstützung Spendengelder gesammelt, um dem Barrio eine Zukunft zu ermöglichen . Mithilfe dieser Spendengelder wurde die Stützmauer für einen zukünftigen  Mehrzweckraumes ermöglicht. Dieser Raum soll folgende Zwecke erfüllen: 

  • Ein barrioeigener Kindergarten um den Kindern eine behütete Umgebung bieten zu können.
  • Ein Versammlungs- und Veranstaltungsraum für die Gemeinde, um religiöse und kulturelle Veranstaltungen durchführen zu können.

Da sich das Baugrundstück auf abfallendem Gelände befindet war es nötig eine Stützmauer zu errichten. Die Mauer wurde nun bereits fertiggestellt. Sobald das dadurch enstandene Loch aufgefüllt ist, kann mit dem igentlichen Bau begonnen werden. 

 

Weitere Informationen zum Barrio Madre Herlinda Moises finden
Sie im Internet unter
www.barriomadreherlinde.wordpress.com .

Die neue Internettadresse ist: www.fundacionmadreherlindamoises.org.co

Missionshilfekonto Kolumbien/Ecuador:

Kontonummer: 15859

Bankleitzahl:  350 26

Raiffeisenbank Bad Hofgastein Österreich

IBAN:  AT29 35026 000 000 15859

BIC: RVSAAT2S026